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Roland U-220 Ersatz?von: Erhard Schwenk (22:09:39 18.12.2009)Hallo, ein befreundetes Akkordeon-Orchester hat in seinem Fundus unter Anderem einen (relativ verbreiteten) Electronium-Umbau von Eldek.Der Umbau besteht im Grunde aus einer äußerlich einfachen Midifizierung des Instruments (Klaviatur ohne Anschlagdynamik, die Registertasten werden zu (mehrfach belegten) Preset-Selektoren, die Balgöffnung wird als Lautstärke übermittelt) in Kombination mit einem Roland U220-Rompler (19"-Version) als eigentlichem Soundgenerator. Nun stellt sich so langsam mal die Frage nach einem Ersatz für den langsam Kampfspuren zeigenden Synth.Die Klaviatur nebst externem Steuergerät (das ein Netzteil und die Elektronik für die Umsetzung der diversen Schalter und Tasten in ein MIDI-Signal enthält) soll beibehalten werden.Den U-220 scheint es allerdings als Neugerät schon lange nicht mehr zu geben. Frage an die Synthesizer-Spezialisten:was würde sich da (abgesehen vom Electron 3000, das bei Hohner/Zimmermann grad in Entwicklung ist, das kenn ich schon) denn so als aktueller Ersatz anbieten? Folgende Dinge wären auf jeden Fall wichtig: -es sollte ein 19"-Gerät sein, bevorzugt 1HE so daß man es ins alte Flightcase einsetzen kann.Steuerung über MIDI. -Die benötigten Sounds spielen sich eher in der klassisch-sinfonischen Ecke ab, Effektorientierte Sounds er 80er-Popmusik wie "Hubschrauber" oder dergleichen werden eher selten gebraucht. Die wichtigsten Sounds wären: -Blechbläser:Posaune, Trompete, Tuba, Horn -Holzbläser:Querflöte, Oboe, Fagott, Saxophon in div.Lagen -Streicher:Cello, Violine in div.Variationen, auch Pizzicato -Percussion:Vibraphon, Xylophon, Glockenspiel, Marimbaphon, Steel Drum Ein brauchbares Cembalo wär auch noch nett, Klavier und Harfe sind gerne genutzte Effekte aber nicht zwingend nötig. Alle Sounds müssen unbedingt frei von Vibrato und Effekten wie Hall oder Chorus abrufbar sein. -Es sollten mindestens 128 Speicherplätze für User Presets vorhanden sein, die dann den diversen Registertasten (zum Teil in Mehrfachbelegung) am Instrument zugeordnet werden können. -die Bedienung darf nicht zu komplex sein, wenn die User-Presets einmal programmiert sind sollte sich die Bedienung am Gerät selbst möglichst auf das Ein-und Ausschalten und evtl.einen Lautstärkeregler beschränken, der Rest kommt von der Tastatur.Größere Soundschraubereien in der Probe sind ohnehin mangels Zeit idR nicht möglich. -Jegliche Latenzen sind (sofern das heutzutage noch ein Problem sein könnte) im Grundsatz ungut, schließlich will man mit dem Ding live im orchester spielen.Das gilt insbesondere für den Abruf von Presets über die Registertasten und dergleichen, die Literatur erfordert zum Teil wirklich Soundwechsel zwischen zwei 1/16-Noten (dafür gibts an der linken Hand programmierbare Tasten). -- Erhard Schwenk Akkordeonjugend Baden-Württemberg -http://www.akkordeonjugend.de/ APAYA running System -http://www.apaya.net/ |